Boxkampf

No Pain, No Gain

“No Pain, no Gain” ist der dritte Teil unserer Storytelling-Reihe. Den ersten Teil lesen Sie hier: Von Kinderkasetten und Höhlenmalereien und den zweiten Teil hier: Geschichten sind kein Kinderkram
Eine Flut von Werbung

Geschichten sind toll. Das wissen wir nun. Sie berühren uns und es ist schwierig, sie zu ignorieren. Ausserdem bleiben Infos, die durch eine Geschichte vermittelt werden, besser im Gedächtnis haften.

Wie kann man diese Tatsache nun aber geschäftlich nutzen? Wie kann das, was uns bei einem Buch oder Film begeistert, unserem Marketing zu neuen Höhenflügen verhelfen?

Da muss man sich zuallererst einmal bewusst werden, dass wir im Alltag ständig von Werbung umgeben sind. Wir werden regelrecht damit bombardiert! Plakate, TV-Werbung, Radiowerbung, Suchmaschinen-Ads, Zeitungsanzeigen, Pop-Ups im Internet… Überall und jederzeit will uns irgendjemand irgendetwas verkaufen.

Aber es muss sich nicht einmal um aggressive, vordergründige Werbung handeln. Auch Produkte mit prominent platzierten Firmennamen beeinflussen uns und hinterlassen ihre Eindrücke in unserem Gehirn.

Auffallen um jeden Preis

Diese Lawine von Werbung führt beim Zielpublikum zum genauen Gegenteil dessen, was eigentlich erreicht werden wollte: zu einer Reizüberflutung. Klassische Werbung interessiert kaum noch jemanden. Das stellt Firmen vor eine essentielle Frage:

Wie kann man aus der riesigen Menge an Werbung noch herausstechen?

Marketing basierend auf Storytelling soll uns genau dabei zur Hand gehen. Und zwar, indem der Kunde bei seinen Problemen „abgeholt“ wird.

Den Kunden per „Pain“ abholen

Eng damit verbunden ist das Stichwort „Pain“ (engl. „Schmerz“) oder auch “Konflikt”. Der Konflikt ist praktisch die wichtigste Komponente beim Storytelling. Als Dreh- und Angelpunkt der gesamten Geschichte ist er verantwortlich dafür, dass es überhaupt eine Geschichte gibt!

Jeder Held in jeder Geschichte steht vor einem Problem, denn ohne Problem wäre die Geschichte nicht spannend. Der Konflikt kann sehr klar und vordergründig sein, wie es beispielsweise bei Märchen der Fall ist: Hänsel und Gretel hatten plötzlich mächtige Schwierigkeiten, als sie sich im Wald verirrten und die Hexe trafen. Aschenputtels Pain war sicherlich ihre Schwiegermutter, welche sie wie eine Sklavin behandelte und zu allerlei Hausarbeiten verdonnerte.

Ein Konflikt kann aber auch subtiler zum Vorschein kommen. So oder so, der Pain hilft Ihrem Kunden, sich mit dem Helden der Geschichte zu identifizieren. Denn er hat genau dasselbe „Problem“ wie der Held in der Story – und das steht hinter der Aussage, dass wir den Kunden bei seinen Problemen abholen wollen. Der Leser versteht den Helden und dessen Schwierigkeiten, empfindet Sympathie oder gar Mitleid mit ihm.

Nur, wenn sich das Publikum mit dem Helden identifizieren und seinen Pain teilen kann, wird es emotional berührt und von der Story gefesselt.

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